Projektjahr verschoben!

Aus unserem näheren Umfeld dürften mittlerweile eigentlich alle Bescheid wissen, für alle anderen hier die Info.
Aus den verschiedensten Gründen haben wir uns dazu entschlossen die Dinge realistisch zu sehen und doch in dem, zuvor schon einmal festgelegten, Jahr 2013 zu starten. In 2013 liegen die Sommer- und Semesterferien – auf die wir nun einmal angewiesen sind – einfach weitaus besser. Aber auch die Tatsache, dass wir 100 Tage vor der Abreise noch nichts geplant hatten, noch nicht alle Ausrüstungsgegenstände vorhanden waren und das Konditionstraining auf der Strecke blieb spielte eine entscheidende Rolle. Weitere Punkte waren berufliche/universitäre Situationen in diesem Sommer, Mutter Naturs Wille im vergangenen Winter und nicht zuletzt auch die Finanzierung der Reise.
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben… und so nutzen wir das Jahr 2012 erstmal dazu, Erfahrungen in den Bergen zu sammeln und stetig unsere Kondition zu verbessern… dazu in den kommenden Tagen mehr 😉

Das Projektjahr hat begonnen…

Das Projektjahr hat begonnen… noch 188 Tage bis zur Abfahrt und 189 Tage bis zum Loslaufen… Nachdem das Training im letzten Jahr etwas eingeschlafen ist (Brini läuft nicht gerne im dunkeln und der einzig freie Tag der Woche wurde durch weitere Arbeitszeit belegt [irgendwie muss die Reise ja auch finanziert werden]) nutzen wir den Neujahrstag dazu, gemeinsam mit Suse und Christian, die von Christian bereits vorüberlegte Trainingsrunde ein wenig näher kennenzulernen.

Wir füllten die Rucksäcke mit Wasserflaschen und begaben uns, trotz des nicht besonders tollen Wetter (auch das will geübt sein 😉 ) auf den Weg in die Wittener Wälder.

Insgesamt kamen dabei folgende Daten zustande:

Länge: 12,86 km

Anstieg: 420m

Abstieg: 410m

Zeit in Bewegung: 3:23h

Zeit im Stand: 12:27min

Durchschnittliche Geschwindigkeit: 3,8 km/h

Gesamtgeschwindigkeit: 3,6km/h

Brinis Schrittzähler nannte einen Verbrauch von 378kcal

Unsere Trainingsrunde

Trainingsrunde

Bestätigt hat sich unsere Annahme, dass wir an unserer Geschwindigkeit arbeiten müssen. Aber das wussten wir eigentlich schon.

Am Ende der Runde fühlten wir uns super. Schonmal ein gutes Zeichen, dass Hoffnung darauf macht, dass wir die nächsten 7 Monate noch so viel an Kondition zulegen können, dass wir die schöne Landschaft während der Wanderung genießen können und uns nicht nur schnaufend den Berg hochschleppen müssen.

Wir werden weiter berichten 🙂

Projekt 2012/550 – Das erste Training ;-)

Da wir bei unseren Recherchen festgestellt haben, dass gerade die ersten Etappen, die Flachetappen entlang der Isar, häufig unterschätzt werden, haben wir beschlossen mit einem Flachlandtraining zu beginnen und jeden Mittwoch spazieren/wandern zu gehen.
In dieser Woche begannen unsere Vorbereitungen mit einer 8km 9,821km langen Runde um den Kemnader See und mussten feststellen, dass wir ganz schön reinhauen müssen. Bereits nach 6km dachten wir uns, dass es ganz nett wäre, wenn die Runde nun zu Ende ginge…Die erste Etappe des Traumpfades ist 31km lang 😉 …. Wir haben also noch ganz schön viel vor uns…

Projekt 2012/550 oder Venedig wir kommen

Irgendwann im Jahr 2009 wurden Suse und ich auf den Traumpfad München Venedig aufmerksam. Schuld daran war dieser Cache. Sofort stand für uns fest, den wollen wir irgendwann mal machen. Auch Marcel war schnell überzeugt, nur Christian wirkte etwas skeptisch. Und so ging die Zeit ins Land und der Weg blieb in unseren Hinterköpfen. Irgendwann nach unserer 7-Burgen-Tour äußerte auch Christian vorsichtig sein Interesse für die Alpenüberquerung.
Dies direkt im Gedächtnis gespeichert machten Suse und ich uns direkt an die Informationsbeschaffung. Hier was lesen, dort was lesen und so gingen weitere Tage ins Land.
Am Allerheiligen Wochenende wurde es dann etwas konkreter. Wir machten das Jahr 2013 fest. In diesem Jahr sollte es losgehen.
Marcel war daraufhin bereits etwas enttäuscht. Er wäre lieber in 2012 bereits losmarschiert. Mit jedem Tag, an dem ich mehr las, begann auch in meinen Füßen ein Kribbeln und die Vorstellung noch 1,5 Jahre warten zu müssen erschien als Hölle.
Aufgrund einiger Terminschwierigkeiten ergab sich dann in der letzten Woche die Tatsache, dass wir bereits in 2012 loslaufen werden. *freu*

In nächster Zeit wird es hier einige Infos zu unseren Vorbereitungen für diese Tour geben.

Outdoorwochenende in der Pfalz

Auch, wenn es mittlerweile schon etwas länger zurückliegt möchte ich von unserem Outdoorwochenende im August berichten.

Am  20.08.2011 war es endlich so weit. Wir begaben uns auf die 7-Burgentour. Es stand schon lange fest, dass wir diese Tour irgendwann in diesem Jahr machen wollten, aber leider kam immer etwas dazwischen. Entweder war das Wetter zu schlecht, oder einer der 4 Leute konnte nicht. Aufgrund der Wetterbesserung in der letzten Woche (na ja bis auf die Gewitter nachts 🙂 ) entschieden wir uns relativ spontan dazu diese Tour anzugehen. Der Wetterbericht versprach Trockenheit und das reichte uns. Nachdem also der Termin stand ging es an das Erstellen einer Packliste. Brini jammerte schon seit über einem Jahr darüber, dass ihre Wanderschuhe kein Profil mehr haben, hatte aber bisher keine neuen gekauft. Also hieß es innerhalb von 3 Tagen neue Schuhe kaufen. 2 Tage fielen davon allerdings weg, da Marcel und ich arbeiten mussten. Als Marcel dann am Mittwochmorgen auch noch einfiel, dass sein mittlerweile 5 Jahre alter Schlafsack nicht mehr der beste ist, hieß es noch am selben Tag, auf zum Shoppen. Zum Glück wurden wir schnell fündig und bekamen alle noch fehlende oder zu ersetzende Dinge.

Am Freitagmorgen ging es, direkt nachdem Brini mit Arbeiten fertig war und in der Nacht die Rucksäcke gepackt worden waren, gemeinsam mit Suse und Christian auf den Weg in die Pfalz. Dort sammelten wir noch ein paar Caches ein und fanden beim Madonnenfelsen einen ziemlich coolen Schlafplatz. Also schnell den „Plan“ (eigentlich wollten wir die erste Nacht auf dem Campingplatz in Schönau verbringen) umgeworfen, noch etwas gegessen und dann bereits mit der ersten Nacht auf ein tolles Outdoorwochenende vorbereitet.
Am Samstag ging es dann gut gestärkt zur 7-Burgentour. Wir wählten den Parkplatz in der Dorfmitte, da uns die Parkkoordinaten nicht so zusagten. Dort sortierten wir dann noch einmal alle unsere Sachen, füllten die Trinkblasen, packten die restlichen Flaschen ein und starteten. Marcel mit einem Rucksackgewicht von 18kg und Brini mit einem Rucksackgewicht von 15kg. Die ersten Meter entlang der Straße waren schnell geschafft. Den Singletrail fanden wir nicht direkt, sodass wir erst einmal querfeldein gingen bis wir ihn entdeckten. Ab da ging es, trotz Steigung, ziemlich schnell zur ersten Station und wir waren etwas überrascht, wie schnell wir die ersten 5 km hinter uns gebracht haben. Da wir Genusswanderer sind und gerne mal ein Päuschen einlegen 🙂 hatten wir auch ausreichend Verpflegung dabei, sodass wir hier noch die Reserven für den weiteren Weg auffüllten. Nach kurzer Suche entdeckte Suse dann den entscheidenden Hinweis und es ging weiter. Entlang der Burgen (die wir alle besichtigten und für Fotosessions und Pausen nutzen) ging es dann die sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke bis zur Station 5. Dort angekommen flitzen wir direkt nach oben, und hofften noch das 5 Sterne –Luxus-Zimmer beziehen zu können. Und tatsächlich, wir hatten Glück. Also schnell die Matten ausgerollt, kurz Luft geholt und dann die Burg besichtigt. Wirklich beeindruckend, was die Leute früher so alles geschafft haben. Nach kurzer Zeit hörten wir dann einen grölenden Herrenhaufen. Sie ‚stürmten‘ die Burg, begutachteten das volle 5-Sterne-Luxus-Zimmer ohne den Bewohnern guten Tag zu sagen, gaben sich nicht als Cacher aus, und verzogen sich nach unten. Neben abendlichen Rülpsgeräuschen war von ihnen auch nichts mehr zu vernehmen.
In der Abenddämmerung kochten wir uns dann, ganz typisch, zwei Dosen Ravioli und aßen diese bei Kerzenschein. Je dunkler es wurde, desto schöner wurde es auch. Die Sterne waren immer klarer zu erkennen und auch die Milchstraße war erahnbar. Etwas gruselig war es dann, als wir den Uhu hörten und unsere Herren irgendwelche Schaudergeschichten von ausgepickten Augen erzählten. In der Nacht kamen wohl noch so einige Besucher. Brini hat davon, aufgrund des tiefen und erholsamen Schlafs, nichts mitbekommen.
Am Sonntag wurden wir dann von Suses Höllenwecker geweckt. Nach einiger Aufwachzeit und dem genießen der frischen Luft und des Ausblicks packten wir das Frühstück aus. Trotz begrenzten Platzes und dem Willen nicht so viel mitschleppen zu wollen, war das Frühstück sehr ausgiebig und abwechslungsreich. Es gab Stuten, Marmelade, Leberwurst, Körnerbrot und Mini-Milchhörnchen. Gut gestärkt konnten wir uns also auf die zweite Etappe der Tour begeben. Nachdem alles zusammengeräumt war und ein letztes Foto gemacht wurde ging es los. Der Anfang war etwas schwierig, da der Vortag doch noch etwas in den Knochen saß. Nachdem wir dann die Koordinaten für die nächste Station gefunden haben und losmarschierten ging es aber sehr flott voran. Das Wetter war am Sonntag sehr schwül und drückend. Es war super heiß und wir waren froh darüber so viel Wasser mitgenommen zu haben. Gegen mittags fing es dann auch an zu grummeln. Trotzdem besichtigten wir die Burgen noch, ließen uns aber nicht mehr so viel Zeit sondern sahen zu, dass wir schnell wieder herunterkamen. Etwa auf der halben Strecke begann es dann zu Gewittern und stark zu regnen. Der Regen tat ganz gut, aber die Blitze waren etwas beängstigend, wo wir doch gerade mitten im Wald standen. Zum Glück zog das Gewitter schnell vorbei, sodass wir nicht besonders nass wurden. Auf der zweiten Etappe gab es netterweise noch den ein oder anderen Cache nebenbei zu finden, was wir uns natürlich nicht entgehen ließen. Gegen frühem Nachmittag waren wir dann auch schon am Final. Etwas verwundert, dass wir so schnell fertig waren, wo wir doch eigentlich beim Cachen immer viel länger brauchen, als alle anderen Teams vor uns :-).
Am Auto angekommen nutzen wir erst mal den Brunnen in der Nähe und wuschen Gesicht und Hände. Das war wirklich eine Wohltat. Auch die zivilisierte Toilette in der Nähe kam gerade richtig nach solch einer Tour. Nach einer langen und ausgiebigen Pause und der wir unseren Füßen frische Luft und Erholung gönnten, und ein wenig regenerierten ging es dann ans Auto packen. Da wir mit vier Personen unterwegs waren, die jeweils eine Tasche dabei hatten plus noch zusätzliches Gerödel, und das alles in einem VW Fox hatte das etwas von Tetris 🙂
Alles in allem eine supertolle Tour in megatoller Begleitung. Die Tour hat so einiges vermöglichbar 😉 gemacht.

Frankreich Tag 7 – die letzten Kilometer

Nach einem leckeren Frühstück mit französischem Süßkram – geht niemals in eine französische Bäckerei – machten wir uns auf die letzten 22km zum Auto zu erradeln. Die letzten km vergingen wie im Fluge und schnell erreichten wir den Parkplatz auf dem wir das Auto abgestellt hatten. Erleichtert stellten wir von weitem fest, dass das Auto noch dort steht. Je näher wir kamen, desto froher waren wir, denn alle Scheiben waren noch ganz, auf allen Reifen war noch Luft, es gab keine Parkkralle und auch kein Knöllchen. Auch der Motor sprang sofort an. Da fiel uns dann ein großer Stein vom Herzen. Wir schraubten die Räder auseinander, verstauten das Gepäck im Auto und machten uns dann noch auf den Weg zu den Bunkern und einem Cache, die sich direkt am Parkplatz befanden. Den Cache konnten wir leider nicht finden, aber die Bunker konnten alle besichtigt werden, da nichts abgesperrt war. Marcel freute sich wie ein kleines Kind an Weihnachten und sprudelte nur so Informationen heraus. Brini hörte interessiert zu 😉 und genoss die tolle Sicht auf das Meer. Danach suchten wir noch zwei weitere Caches und machten uns dann auf die Heimreise.

Endstand Tacho: 23,82km und 1:26h reine Fahrzeit

Frankreich Tag 6 – mit neuer Kraft gehts weiter…

Nach einem leckeren Frühstück mit Müsli und frischem Obst ging es dann auf Weiterfahrt. Wir radelten bis Hourtin Plage und legten dort am Strand eine lange Mittagspause ein. Eigentlich nicht nur eine Mittagspause sondern eher ein Mittagsschläfchen 😉

Danach überlegten wir, ob wir hier verweilen wollten, oder ob wir lieber noch ein wenig weiterfahren wollen. Wir entschieden uns dazu noch 15 km drauf zu legen und peilten den Campingplatz Soleil d’Or an. Diesen erreichten wir auch ohne Probleme. Auch hier waren wir, aufgrund unserer Vorerfahrungen nicht überwältigt. Die Duschen und Toiletten waren aber sauber und scheinbar vor kurzer Zeit renoviert, sodass wir gerne dort blieben. Endstand des Tachos an diesem Tag 54,31 km und 3:28h reine Fahrzeit. Nach dem Zeltaufbau genossen wir noch ein wenig das Meeresrauschen, bevor wir uns dann nach dem Duschen und Abendessen unseren verdienten Schlaf gönnten.

Die Stadt Montalivet fanden wir sehr komisch. Wirkte sehr rockig. Alle Hundebesitzer besaßen ganz schön böse aussehende Hunde und am Fenster des Bäckers hing eine Werbung für eine Bikerparty… Aber der Bäcker ist sehr freundlich und verkauft -leider 😉 – voll leckere Sachen.

Frankreich Tag 5 – Pause oder Das, was andere Urlaub nennen :-)

Am fünften Tage unseres Urlaubs gönnten wir uns einen Tag Erholung, weil uns der Platz so toll gefiel. Wir machten also das, was „normale“(?) Menschen unter „Urlaub“ verstehen und besuchten das kleine Innenstädtchen von Lacanau und fläzten uns danach am Strand und verbrauchten diesen Tag unsere Energie beim Baden in den Wellen.

Mehr gibt es von diesem Tag auch eigentlich nicht zu berichten. 🙂

 

Frankreich Tag 4 – On the way back

Da wir unser Ziel erreicht hatten und wir auf dem Hinweg mit dem Auto durch Bordeaux gefahren sind, haben wir uns unterwegs gegen unsere vorherige Planung mit einem Abstecher nach Bordeaux entschieden. Also starteten wir heute wieder den Rückweg in Richtung Soulac sur Mer. Da der Campingplatz (nach Angaben einer gefragten Person am Strand) recht weit weg vom nächsten Supermarkt ist und aufgrund seiner Größe keinen eigenen Supermarkt hatte ging es heute ohne Frühstück los. Vom Hinweg wussten wir noch, dass nach kurzer Fahrzeit eine kleine Strandpromenade mit Bars und Shops gab. Wie wir feststellen mussten hatte dort aber um 10.00 Uhr noch alles zu und so begnügten wir uns mit Müsliriegeln. Da wir uns einen Tag Pause gönnen wollten hielten wir Ausschau nach einem tollen Campingplatz am Strand. Nach 28,41 km und 1:57h Fahrzeit erreichten wir Lacanau und den Campingplatz Les Grande Pins. Bei der Anfahrt dachte ich mir schon, dass der Platz ziemlich toll aussieht und rechnete bereits mit utopischen Preisen. Doch als wir das Preisschild sichteten fielen wir fast um. Gerade einmal 17,00 Euro sollte eine Übernachtung kosten. Nix wie ab in die Rezeption. Da wir dort noch warten mussten, bis wir bedient wurden blätterte Brini ein Prospekt durch und entdeckte die Möglichkeit der Zubuchung von Halbpension. Ein drei Gänge Menü am Abend und ein Frühstücksbuffet am Morgen und das für gerade einmal 20 Euro pro Person. Also beim einchecken gefragt, ob dieses Angebot auch für zeltende Gäste gilt und als Antwort ein Ja erhalten. Also gönnten wir uns dieses Angebot natürlich. Eine zweite Überraschung zeigte sich, dass wir in Deutsch begrüßt wurden. Später stellte sich heraus, dass dort eine deutsche Studentin arbeitet, die zuvor als Austauschstudentin in Bordeaux war. Wir entspannten uns noch bis zum Abend am Strand und genossen dann das drei Gänge Menü.

 

Nebenbei sei noch zu erwähnen, dass Marcels Fahrrad an diesem Tag eine Panne hatte (eine Schraube, an die man mit unserem Werkzeug nicht drankam löste sich). Zum Glück ließ sich das Problem schnell und einfach, dank des tollen Services auf dem Campingplatz schnell beheben. Ein 8er Schraubenschlüssel heißt in Frankreich übrigens „Mutter-Öffner“ 🙂

Frankreich Tag 3 – weiter gehts…

Nach einem energiebringenden Müslifrühstück ging es um 10.00 Uhr los. Einen festen Punkt hatten wir uns nicht gesetzt, spekulierten aber darauf bereits das Ziel Cap Ferret zu erreichen. Hatten wir doch glatt 2 Stunden mehr Zeit als am Vortrag und waren schon etwas eingefahren. Das Aufsitzen bereitete etwas Schwierigkeiten. Brinis Hintern machte sich nämlich äußerst bemerkbar. Da sie Schmerzen aber noch vom letzten Wochenende (Trainingslager) gewöhnt war ging es nach kurzer Eingewöhnungsphase recht gut. Nur Pausen durfte man keine machen, denn dann musste man sich erst wieder neu dran gewöhnen. Und so radelten und radelten und radelten wir insgesamt 59,79 km an diesem Tag. Diesmal ca. 3 km lang über einen sehr schmalen (mit Anhänger wohl kaum befahrbaren) mit Schlaaglöchern versehenen Weg. Diese scheinen aber gerade erneuert zu werden, denn wir haben auf dem Rückweg Bauarbeiter gesehen die Teile dieses Weges neu gemacht haben. Der Tacho nannte eine reine Fahrzeit von 3:58 h. Wir erreichten den Campingplatz Brémontier. Ein Blick auf das Preisschild ließ einen Preis um die 17 Euro erwarten. In Anbetracht der bisher besuchten Campingplätze und deren Preise erschien dieser Campingplatz in einem eher düsteren Licht. Auch die nur 2 weiteren Parzellen, die dort belegt waren ließen nichts gutes hoffen. Aber da wir bereits ziemlich fertig waren blieben wir. An der Rezeption empfing uns ein netter älterer Mann, der uns doch dann, aufgrund nicht passenden Wechselgeldes, ein paar Cent erließ. Wir bauten also das Zelt auf, inspizierten die sauberen und ordentlichen Sanitäranlagen und machten uns erst einmal auf zum Strand. Nach einem kleinen Bad im Meer sah die Welt schon ganz anders aus und wir machten uns bewusst, dass unsere Beurteilung ganz schön von den Erfahrungen der letzten beiden Tage geprägt war. Und schon fanden wir den Campingplatz gar nicht mehr so schlimm, sondern gemütlich 😉

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