Archive for Juni, 2012

Hütten sind reserviert

Von den 8 Hütten entlang des Weges haben wir von bereits 6 Hütten eine Reservierungsbestätigung bekommen. Da wir recht kurzfristig dran sind, hatten wir leider das Pech (oder Glück?) in zwei von den bestätigten Hütten nur noch Lagerplätze, was bedeutet, dass wir mit  4-8 andere Wanderern zusammen auf einer riesen Matratze schlafen) zu bekommen. Na ja das ersparte Geld, kann dort dann ja sinnvoll in Nahrung oder Getränke eingetauscht werden 🙂

Eine schwere Geburt oder Buchungsanfragen sind abgeschickt

Da wir bereits in 33 Tagen in unseren Urlaub starten wollen sind wir schon ziemlich spät dran, was unsere Buchungsanfragen für die Hütten entlang des Stubaier Höhenwegs angeht. Aber dies war gar keine so einfache Aufgabe. Auf nur einer einzigen Hütten-Homepage (Neue Regensburger Hütte) fanden wir eine Speisekarte online, sodass wir nach einem umfangreichen Vergleich zwischen Halbpension, Bergsteiger Halbpension und a-la-carte-Essen wählen konnten. Alle anderen Hütten gaben nur die Preise für Halbpension und Bergsteiger Halbpension an, sodass wir die Vor- und Nachteile der Versorgung abwägen mussten ohne zu wissen, was uns die Alternative kosten würde. Zum Glück mussten wir nur bei 3 Hütten bei der Reservierung schon angeben, wie wir essen wollen. Bei dem Rest können wir dann hoffentlich unseren Bauch entscheiden lassen ;-).

Jetzt heißt es nur noch hoffen, dass die Temperaturen weiter steigen und der Schnee schmilzt und natürlich, dass alle Hütten noch 4 freie Betten-Lager haben.
Die Franz-Senn-Hütte spricht derzeit noch keine Empfehlung für den Stubaier Höhenweg aus, da dort noch reichlich alte Schneefelder auf 2400m Höhe (und höher natürlich) liegen. Aber wie sagt man so schön…Wenn Engel reisen lacht der Himmel!… Na dann kann das Wetter ja nur super werden 🙂

Sommer 2012 – Die Planung steht

Wir bereits erwähnt geht es in 2012 doch noch nicht von München nach Venedig. Nachdem diese Reise verschoben wurde musste etwas anderes her. In den Bergen natürlich, schließlich haben Marcel und ich noch keinerlei Bergerfahrung ;-).
Eine Mehrtagestour sollte es auch werden, schließlich haben Suse und Christian auf diesem Gebiet noch keine Erfahrung.
Nach einiger Suche und Überlegungen blieben wir letztlich an dem Stubaier Höhenweg hängen. 8 Etappen, 120km, 8600hm…das sollte unsere Kondition auf die Probe stellen und einen guten Einblick in den Traumpfad geben.
Zuvor planen wir noch den Klettersteig Mittenwalder Höhenweg. Im Anschluss daran soll es auf den Stubaier Höhenweg gehen inkl. Erwanderung des Habichts und im Anschluss daran wollen wir ins Ötztal fahren und dort noch drei weitere Klettersteige (Lehner Wasserfall, Stuibenfall, Zirbenwald) gehen. Unser Plan ist es natürlich auch, alle Caches die entlang unserer Routen liegen zu finden.
Hoffen wir mal, dass wir das alles gut überstehen und uns weder unsere Kondition noch das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht…

Cachereiches Pfingstwochenede

Lange überlegten wir mit den Ottifanten, was man Pfingsten tolles machen könnte. Klettern in Franken fiel weg, da dort an Pfingsten ein großes Kletter-Event stattfand und davon auszugehen war, dass die Felsen dann maßlos überfüllt gewesen wären.

Geoaching Events wurden für das Pfingstwochenende auch keine gepublished… Wir überlegten und überlegten, aber nichts riss uns vom Hocker… Wir überlegten einen ganzen Abend lang…durchforsteten das Internet, aber nichts löste den „Oh ja, wie geil ist das denn?! Das müssen wir auf jeden Fall machen!“-Effekt aus.

Am nächsten Tag trafen wir uns noch einmal um einen kleinen Abendspaziergang-Cache zu machen und dabei kam Christian die Idee… Wie wäre es mit einem Besuch bei den Kampfhamster auf ihrem Campingplatz in Oberweser-Oedelsheim? Viele Dosen, nette Leute…das klang gut.

Kurzerhand die Hamster angerufen und ja sie waren einverstanden.

Kurz noch mit DineTomm abgeklärt, ob dies auch für sie in Ordnung wäre (da die Ottifanten auch mit ihnen für Pfingsten verabredet waren). Damit stand unsere Pfingstplanung…Es geht nach Oedelsheim.

Oberweser ist eine wirklich schöne Gegend und die Cacher dort sind wirklich nett. Gleich bei unserer ersten Dosensuche dort hielt ein ansässiger Cacher an, um uns bei der Suche zu helfen. Da die Dose nicht mehr dort lag, wo er sie gefunden hatte rief er kurzerhand die Ownerin an. Diese ging allerdings nicht ans Telefon, was wohl daran lag, dass sie gerade an der Dose vorbeifuhr. Kurzerhand wurde sie angehalten und nach dem Versteck gefragt. Somit konnten wir die erste Dose schon einmal problemlos loggen. Zur Sicherheit gab uns der erste Cacher auch gleich mal seine Handynummer :-). Das ist Service.

Insgesamt lassen sich in der Gegend zwischen Uslar und Kassel ziemlich viele Dosen sammeln, was vor allem daran liegt, dass sich an jedem Cache eine Halt- bzw. Parkmöglichkeit bietet. Dinge von denen man im Ruhrgebiet nur träumen kann….(na ja dafür fahren wir nicht 40 min bis zur nächsten Autobahnauffahrt 😉 )

Aber neben den schnellen Funden finden sich auch viele Tradi-Serien, zum erwandern und erradeln. Einige davon auch mit einer schönen Gestaltung der Caches.

Wir absolvierten die folgenden, durchaus empfehlenswerten Runden:

 Die Dezember Runde

Back to Nature

Vosti’s Kahlbergrunde

Die Steinbachtal-Runde begannen wir nur, da es langsam dunkel wurde. Wir wollten diesen Weg, der so nett begonnen hatte nicht im Dunkeln absolvieren und so entschieden wir uns dazu, uns diese Serie für unser nächstes Wochenende in Oedelsheim aufzuheben. Wir sind jetzt schließlich öfter da 😉 [Insider ].

Projektjahr verschoben!

Aus unserem näheren Umfeld dürften mittlerweile eigentlich alle Bescheid wissen, für alle anderen hier die Info.
Aus den verschiedensten Gründen haben wir uns dazu entschlossen die Dinge realistisch zu sehen und doch in dem, zuvor schon einmal festgelegten, Jahr 2013 zu starten. In 2013 liegen die Sommer- und Semesterferien – auf die wir nun einmal angewiesen sind – einfach weitaus besser. Aber auch die Tatsache, dass wir 100 Tage vor der Abreise noch nichts geplant hatten, noch nicht alle Ausrüstungsgegenstände vorhanden waren und das Konditionstraining auf der Strecke blieb spielte eine entscheidende Rolle. Weitere Punkte waren berufliche/universitäre Situationen in diesem Sommer, Mutter Naturs Wille im vergangenen Winter und nicht zuletzt auch die Finanzierung der Reise.
Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben… und so nutzen wir das Jahr 2012 erstmal dazu, Erfahrungen in den Bergen zu sammeln und stetig unsere Kondition zu verbessern… dazu in den kommenden Tagen mehr 😉