Tag 2 – Die Akklimatisierung

Am ersten Tag von der Sonne geweckt begann der Urlaub. Da wir zu Hause nicht so die Lust zum Planen hatten überlegten wir uns erst jetzt, was wir überhaupt machen wollten. Und so ging es den ersten Tag in eine Richtung mit ein paar mehr Caches um uns erstmal langsam zu aklimatisieren. Davor stand aber noch eine schwierige Mission auf unserem Plan. Nämlich eine Gaskartusche zu bekommen. Im Forum wurde mir gesagt „Ach das ist kein Problem. gibt’s in jedem Supermarkt und Campingladen“. Im Supermarkt, an dem wir am Abend zuvor Getränke geholt hatten gab es jedenfalls keine. Letztes war somit natürlich unsere erste Wahl. Also am morgen kurz im Platz eigenen Laden vorbeigeschaut, aber keine Kartuschen entdeckt. Also die um uns herum zeltenden Leute gefragt. Aber die einen haben sie von zu Hause mitgebracht und die anderen kochen nicht. Na super. Auf zur Rezeption. Auch die wussten es leider nicht und schickten uns zur Tankstelle in Bari Sardo. Dort kam der Tankstellenmitarbeiter auf uns zu und fragte was wir suchen. Leider sprach er kein englisch. Wir konnten ihm trotzdem klarmachen was wir suchen und er antwortete uns auf italinisch. Sehr hilfreich 😉 Zum Glück kannte Marcel noch den ein oder anderen Brocken aus der Schule. Nach kurzer Kurverei in super engen Straßen fanden wir dann auch endlich den Ramschladen, der irgendwo in der hintersten Ecke die Gaskartuschen lagert. Dafür dann aber auch original Campinggaz. Unser erstes Ziel war ein Cache mit dem Namen Picnic Spot. Dort frühstückten wir erst einmal gemütlich. Danach besuchten wir eine Geisterstadt, die nach einer Flut 1950 so zerstört wurde, dass sie nicht wieder aufgebaut wurde. Stattdessen lässt man sie einfach so verroten. Ein ganzes Lost Place Dorf…da schlägt das Cacherherz höher. Im Anschluss daran ging es zu einer historischen Baustätte. Nuraghe Serbissi. Auf dem Weg dorthin kamen wir auch noch an einer Höhle vorbei. Sie verschaffte uns eine kleine Abkühlung während des Aufstiegs in der prallen Hitze. Die Höhle wurde früher zur Lagerung von Lebensmitteln genutzt.

Anschließend ging es zurück zum Campingplatz. Damit wir auch nach diesem Urlaub sagen können, „Wir waren im Meer“ nutzen wir den Rest des ersten richtigen Tages auf Sardinien zum Schwimmen. Das Wasser war wirklich herrlich warm und die Zeit verging wie im Fluge. Als es langsam dunkel wurde gingen wir wieder zurück und kochten und lecker Nudeln in Tomate Mozzarella Sauce.

Da der heutige Tag nicht besonders anstrengend war und wir ja den einen oder anderen guten Cache vorher bereits rausgesucht hatten ging es an die Planung für den morgigen Tag. Es sollte auf den Höchsten Punkt Sardiniens gehen. Kurz die Wanderführer durchforstet und siehe da, beide haben die Route drin. Wir entschieden uns für den Rother Wanderführer, luden den Track aufs Garmin und dann konnten wir entspannt einschlafen.

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