Archive for Oktober, 2010

Tag 10 – Der Rückflug

…dort warteten wir darauf, dass endlich jemand von unserer Autovermietung erscheint. Um 8.00 Uhr war es dann auch endlich so weit und wir konnten unser Auto zurückgeben. Vom Assistenten der das Auto begutachtete gab es keine Beanstandungen und so konnten wir endlich ins Flughafengebäude. Dort machten wir es uns vor dem Ryanair-Schalter gemütlich und warteten darauf unser Gepäck abgeben zu können. Als dies erledigt war genossen wir noch den grandiosen Ausblick von der Panorama Terasse (Achtung Ironie) und gingen dann zur Durchleuchtung. Obwohl wir auf dem Hinflug das gleiche im Handgepäck hatten wir auf dem Rückflug musste Marcel diesmal seine Taschenlampe vorzeigen.

Viel zu spät öffnete der Boardingschlater und somit kamen wir viel zu spät ins Flugzeug. Gestartet sind wir mit ca. 45 Minuten Verspätung. Aber am meisten Angst machte es mir, dass neben mir ein Pilot saß, der ein Buch mit dem Titel „The Science of the Aliens“ laß.

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Tag 9 – Der letzte richtige Tag

Den heutigen Tag begannen wir damit unsere Sachen zusammenzupacken. Unser Plan bestand darin schonmal Richtung Cagliari zu fahren, ein paar Caches einzusammeln und die letzte Nacht im Auto zu schlafen, da wir schon früh am Flughafen sein wollten/mussten und keine Lust hatten mitten in der Nacht vom Campingplatz loszufahren. Gesagt getan. Komischerweise hatten wir auf dem Rückweg weniger Platzprobleme als auf dem Hinweg. Wir haben dies damit begründet, dass wir auf dem Rückweg das Stopf-Prinzip genutzt haben. Als alle Sachen fertig verstaut waren machten wir uns also auf den Weg. Ausgerechnet am letzten Tag gerieten wir in eine Verkehrskontrolle. Ein Carabiniere der kein Deutsch und kaum Englisch spricht und wir, die wir nicht wissen wo unsere Fahrzeugpapiere sind. Nachdem der Carabinieri seine scheinbar einzige englische Vokabel zum besten gab, „Driver License“ war klar, dass er wohl auch die Fahrzeugpapiere haben möchte. Bisher wussten wir nicht, ob wir die überhaupt haben und so gaben wir ihm die gesamte Automappe samt Handbuch. Der Carabnieri wurde fündig und wir konnten ohne Probleme weiterfahren. Leider konnten wir unterwegs bei nur zwei Caches fündig werden. Porto Pirastu from the top und quartu salt pond In Iglesias kauften wir dann noch die letzten Mitbringsel und suchten uns im Anschluss daran ein nettes Schlafplätzchen. Zuerst standen wir mitten auf dem Nachtplatz einer Schlafsherde, sodass wir uns dann nochmal ein neues Plätzchen suchen mussten. Wir gesellten und in der Nähe der Grotta di San Giovanni zu einem Wohnmobil und blieben dort die Nacht lang. Prinzipiell einget sich ein Lancia Ypsilon zum schlafen sehr gut, nur leider hatte er keine Standklimaanlage 😉 Marcels Uhr zeigte zwischenzeitlich 33 Grad an. Nach dieser mehr oder weniger erholsamen Nacht ging es dann zum Flughafen…

Tag 8 – Cachen

Heute wollten wir es ruhiger angehen und entschieden uns dazu noch den ein oder anderen Cache mitzunehmen. Zuerst ging es Richtung Marina di Gairo, wo wir bei dem Cache Park Bacu de Praidas fündig wurden. Im Anschluss daran gingen wir zum Meer und genossen dort die Stille, das Rauschen des Meeres und die Einsamkeit. Marcel versuchte dort auch noch ein spektakuläres Bild von dem Wellen zu bekommen. Er zeigte dabei vollen Körpereinsatz 😉

Danach ging es zum Perda Longa. Ein Earthcache an einem steil in den Himmel regenden Felsen. Wir nutzen ein schönes Plätzchen mit Blick auf Felsen und Meer und frühstückten erst einmal. Es war selbst im Schatten super heiß. Schade, dass man dort nicht schwimmen gehen konnte. Eine Abkühlung hätte wirklich gut getan.

Nachdem wir uns dort etwas ausgeruht hatten ging es Richtung Dorgali zum La Galleria. Zuerst nahmen wir den falschen Weg und marschierten schnurstracks durch den Fußgängertunnel. So ist das, wenn die Männer die Cachebeschreibung gelesen haben 😉 Na ja dank des Windes im Tunnel trockneten unsere schweißnassen Klamotten aber wieder. Dann den richtigen Weg genommen und nach einen kurzen aber anstrengenden Anstieg erreichten wir das Ziel. Vor Ort saßen auch bereits niederländische Cacher, die das Logbuch in ihren Händen hielten. Uns blieb eine Suche also erspart und wir konnten durchatmen. Die letzten Tage sitzen wohl doch ganz schön in den Knochen bzw Muskeln, merkt man davon doch jeden einzelnen in den Beinen.

Tag 7 – Cala Goloritze

Heute geht es zu einem Must Have auf unserer Liste, der Cala Goloritze. Nachdem wir geparkt, unsere Parkgebühr bezahlt und unsere Rucksäcke fertig gepackt hatten konnte es losgehen. Wir marschierten den ersten Teil bergauf, was uns komisch vorkam, wollten wir doch zur Küste nach unten, aber der Weg war so breit und gut erkennbar, dass wir uns keine Sorgen machten. Später ging es dann auch endlich bergab. Leider auf keinem besonders schönen Weg. Überall nur Geröll, nicht sehr schön für unsere Knie, aber da muss man durch, wenn man in einer so schönen Bbucht baden will. Nach 1.30 h erreichten wir dann auch erschöpft den oberen Punkt der Bucht. Wir kamen aus dem Staunen überhaupt nicht mehr heraus. Wir genossen erst einmal den Blick auf die Bucht, bevor wir uns auf den Weg nach unten begaben. Dort suchten wir zuerst den Cache, damit wir es nicht vergessen und zogen uns anschließend um. Danach ging es ins kühle Nass. Das Wasser war so klar, dass man auch an tiefen Stellen bis auf den Grund schauen konnte. Zu Anfang konnten wir die Bucht noch recht einsam genießen, aber gegen Mittag wurde es immer voller. Irgendwann erreichten auch Touribomber die Bucht und karrten die Leute von dem großen Boot mit Schlauchbooten zur Bucht. Dort hatten sie, wie uns ein selbsternannter „Bootflüchtling“ erklärte eine Stunde Aufenthalt, bis sie wieder abgeholt wurden. Wir genossen die schöne Aussicht auf das Türkisblaue Meer bis zum Nachmittag und dann machten wir uns auf den Rückweg. Der war nicht grade ohne. Oben angekommen hätten wir uns auch nochmal so eine tolle Abkühlung gewünscht 😉

Tag 6 – Gola di Pirincanes

Der heutige Tag begann mit Regen. So fiel unsere eigentliche Planung für heute, die Wanderung zur Cala Goloritze mit anschließendem Baden im Meer ins Wasser und wir entschieden und für die Flussbettwanderung solange noch nicht allzu viel Wasser vom Himmel gekommen ist und die Wanderung unmöglich machte. So ging es also zur Gola di Pirincanes. Am Parkplatz angekommen frühstückten wir erst einmal im Auto um die Regenwolken vorbeiziehen zu lassen. Leider waren, als wir mit dem Frühstücken fertig waren, immer noch einige Regenwolken am Himmel. Aber schlechtes Wetter gibt es ja bekanntlich nicht, und so ging es wasserdicht eingepackt los. Unterwegs kamen wir trotz Wanderführer, GPS-Track und Steinmännchen vom Weg ab und machten aus einer mittelschweren Wanderung eine schwere Wanderung ;-). Aber wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg. Und do errichten wir nach einiger Zeit das Flussbett. Dank Brinis Navigationskünsten gingen wir erst einmal in die falsche Richtung des Flusses. Also nach kurzer Zeit umgedreht und zurück. Auf dem richtigen Weg entdeckten wir nach einiger Zeit auch die Wasserfälle, die im Wanderführer beschrieben waren. Wirklich schon war es an der Stelle gerne wären wir hoch bis zum dritten Wasserfall geklettert, aber das Wasser, durch das wir gemusst hätten um an eine gute Kletterstelle zu gelangen war so megamäßig kalt, dass wir uns dagegen entschieden. Wir gingen noch ein wenig weiter das Flussbett entlang, bis wir schließlich wieder umdrehten Auf dem Rückweg hielten wir dann aufmerksam Ausschau nach Steinmännchen und der Weg erwieß sich als wesentlich einfacher als zuvor. Am Auto überlegten wir uns dann noch einen Cache in der Nähe zu machen. Kurz die Logs gelesen und überlegt Wir versuchen es mal 😉 Haben ja schließlich All In beim Mietwagen gebucht, also ist alles versichert. Vor Ort konnten wir dann allerdings nichts finden. Der letzte Log lag über ein Jahr zurück und der Cache wurde 2003 gepublished, sodass wir großräumig suchten. Aber eine Dose konnten wir nicht finden. Wir hoffen, dass wir auch mit Foto eine Logerlaubnis bekommen.

Tag 5 – Gola di Gorropu und Arbatax

Nach einer regnerischen Nacht erwachten wir dennoch gut erholt. In unserem neuem Palast hat man bei schlechtem Wetter einfach weniger Angst als in unserem alten. Heute sollte es zur Cala Goloritze oder zur Gola di Gorropu gehen. Die Auswahl wir nach Wetterlage entschieden. Da beides in die gleiche Richtung liegt ist es auch gar kein Problem. Zuerst schauten wir aber in Arbatax vorbei. Dort besuchten wir die Red Rocks und den gleichnamigen Cache. Hier entschieden wir uns, wohin wir nun fahren wollten und die Wahl fiel auf die Gola di Gorropu. Am im Wanderführer angegeben Parkplatz standen bereits einige Autos und so mussten wir uns dazwischen quetschen. Auf unserem Weg zur Gorrupo Schlucht fiel uns aber auf, dass der Wanderführer auch noch zwei andere Parkplätze gemeint haben könnte. Die Parkplatzkooordinaten des Caches beachteten wir leider nicht, da das Autonavi aufgrund eines ausgefallenen Zigarettenanzünders aus war und das GPS Gerät mit den Parkplatz Koordinaten im Kofferraum lag. Außerdem folgten wir unseren Herdeninstinkt und parkten dort, wo viele Autos stehe 😉

Nachdem die Schuhe geschürt waren ging es dann los zur Schlucht. Nach einer guten Dreiviertelstunde machten wir erstmal eine Frühstückspause um uns für den bevorstehenden Anstieg zu stärken. Danach ging es weiter und wir erreichten nach einigen kurzen Pausen nach ca. 3 Stunden die Schlucht. Dort erholten wir uns kurz, lasen die Cachebeschreibung und dann ging es, nach dem Lösen des Tickets für jeweils 3,50 Euro in die Schlucht. Wirklich beeindruckend und da Bilder mehr sagen als 1000 Worte:

Tag 4 – Sardiniens Wanderdünen

Der heutige Tag begann mit einer sehr langen Autofahrt. Für 110km braucht man auf Sardinien schon mal gut und gerne 3 Stunden. Ziel sollten die Wanderdünen in ….. sein. Eine Wanderung aus dem Rother Wanderführer sollte uns durch sie hindurch führen. Auf dem Weg zum Parkplatz kamen wir durch ein altes Minendorf. Ein wirklich interessantes Städtchen. Schade, dass hier noch niemand einen Cache gelegt hat. Auch ein Museum gab es in diesem Dorf.

Am Parkplatz angekommen entschieden wir uns erst einmal am Strand zu frühstücken. Und dann ließ uns der Strand nicht mehr los und wir blieben einfach nur nichts tuend liegen. Später testeten wir auch noch das Wasser an dieser Seite der Insel. Es war wesentlich kälter und weniger wellig als auf unserer Seite der Insel.

Nach guten 3 Stunden gingen wir zurück zum Auto und entschieden uns, mit Blick auf das Thermometer, welches 33 Grad anzeigte, die Wanderung lieber sein zu lassen. Ein Foto mit den Loren konnten wir uns aber dennoch nicht verkneifen…Klar, wenn man aus dem Ruhrgebiet kommt 😉

Tag 3 – Punta la Marmora

Uns so ging es ausgeschlafen und erholt in den nächsten Tag. Überrascht, dass es nachts gar nicht so warm war, dass wir davon wach wurden, dass wir in unserer eigenen Suppe schwimmen, wurden wir langsam wach. Nun hieß es ausrüsten für die große Wanderung. Das wichtigste musste allerdings noch gekauft werden. Frühstück und Getränke. Danach ging es dann Richtung höchster Berg Sardiniens. Nach knappen 2:30h Fahrt, einigen Kühen, Schweinen und Ziegen auf der Fahrbahn und Überholmanövern von Sarden später erreichten wir unser Ziel. Um Punkt 12 Uhr ging es los. Wir wanderten erst einmal eine halbe Stunde um uns dann ein Plätzen zum Frühstücken zu suchen. Eine halbe Stunde genossen wir die Umgebung und unser Essen, dann ging es weiter. An der nächsten Wegkreuzung erwarteten uns bereits einige Einheimische. Die Kühe und Schweine bewachten die Wegweiser dort, störten sich aber an uns nicht weiter. Wir kämpften uns Meter um Meter nach oben. An einigen Stellen habe ich echt nicht damit gerechnet, dass wir noch im hellen wieder zurück sind. Schließlich war die Tour mit 5 Stunden angegeben und wir laufen immer recht langsam. Aber wir haben nicht aufgegeben und sind voller Elan weitermarschiert. So ging es Rauf und runter und wieder rauf, bis wir endlich auf 1825 m waren. Auf dem Gipfel gönnten wir uns erstmal eine Pause zum Fotos (Marcel) machen, bzw. zum Essen (Brini). Bis hierhin lagen wir laut Reiseführer gut in der Zeit. Nur wenig länger als angegeben haben wir gebraucht. Nachdem wir uns erholt und die Ruhe genossen hatten ging es wieder zurück. Auf dem Rückweg trafen wir wieder einige Schweine und Kühe. Am Auto angekommen waren wir ganz schön erschöpft und freuten uns darüber, dass wir wohl doch nicht so langsam sind, dann nach 4Stundne und 15 Minuten waren wir wieder am Ausgangspunkt.

Unser Weg: Vom Rifugio S’Arena (1510m) zum Bruncu Spina (1829m) zum Arcu Gennargentu (1659m) zum Punta la Marmora (1829m) zurück zum Arcu Gennargentu (1659m) zu einer Quelle (1660m) und dann zurück zum Refugio (1510m)

Tag 2 – Die Akklimatisierung

Am ersten Tag von der Sonne geweckt begann der Urlaub. Da wir zu Hause nicht so die Lust zum Planen hatten überlegten wir uns erst jetzt, was wir überhaupt machen wollten. Und so ging es den ersten Tag in eine Richtung mit ein paar mehr Caches um uns erstmal langsam zu aklimatisieren. Davor stand aber noch eine schwierige Mission auf unserem Plan. Nämlich eine Gaskartusche zu bekommen. Im Forum wurde mir gesagt „Ach das ist kein Problem. gibt’s in jedem Supermarkt und Campingladen“. Im Supermarkt, an dem wir am Abend zuvor Getränke geholt hatten gab es jedenfalls keine. Letztes war somit natürlich unsere erste Wahl. Also am morgen kurz im Platz eigenen Laden vorbeigeschaut, aber keine Kartuschen entdeckt. Also die um uns herum zeltenden Leute gefragt. Aber die einen haben sie von zu Hause mitgebracht und die anderen kochen nicht. Na super. Auf zur Rezeption. Auch die wussten es leider nicht und schickten uns zur Tankstelle in Bari Sardo. Dort kam der Tankstellenmitarbeiter auf uns zu und fragte was wir suchen. Leider sprach er kein englisch. Wir konnten ihm trotzdem klarmachen was wir suchen und er antwortete uns auf italinisch. Sehr hilfreich 😉 Zum Glück kannte Marcel noch den ein oder anderen Brocken aus der Schule. Nach kurzer Kurverei in super engen Straßen fanden wir dann auch endlich den Ramschladen, der irgendwo in der hintersten Ecke die Gaskartuschen lagert. Dafür dann aber auch original Campinggaz. Unser erstes Ziel war ein Cache mit dem Namen Picnic Spot. Dort frühstückten wir erst einmal gemütlich. Danach besuchten wir eine Geisterstadt, die nach einer Flut 1950 so zerstört wurde, dass sie nicht wieder aufgebaut wurde. Stattdessen lässt man sie einfach so verroten. Ein ganzes Lost Place Dorf…da schlägt das Cacherherz höher. Im Anschluss daran ging es zu einer historischen Baustätte. Nuraghe Serbissi. Auf dem Weg dorthin kamen wir auch noch an einer Höhle vorbei. Sie verschaffte uns eine kleine Abkühlung während des Aufstiegs in der prallen Hitze. Die Höhle wurde früher zur Lagerung von Lebensmitteln genutzt.

Anschließend ging es zurück zum Campingplatz. Damit wir auch nach diesem Urlaub sagen können, „Wir waren im Meer“ nutzen wir den Rest des ersten richtigen Tages auf Sardinien zum Schwimmen. Das Wasser war wirklich herrlich warm und die Zeit verging wie im Fluge. Als es langsam dunkel wurde gingen wir wieder zurück und kochten und lecker Nudeln in Tomate Mozzarella Sauce.

Da der heutige Tag nicht besonders anstrengend war und wir ja den einen oder anderen guten Cache vorher bereits rausgesucht hatten ging es an die Planung für den morgigen Tag. Es sollte auf den Höchsten Punkt Sardiniens gehen. Kurz die Wanderführer durchforstet und siehe da, beide haben die Route drin. Wir entschieden uns für den Rother Wanderführer, luden den Track aufs Garmin und dann konnten wir entspannt einschlafen.

Tag 1 – Die Ankunft

Es ist geschafft. Wir haben heute noch unser Eigenheim bezogen. Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück mit der Familie ging es zum Flughafen nach Weeze. Schnell das Gepäck weggebracht und die Zeit bis zur Abfertigung mit der Familie verquatscht. Nach dem Zoll dann erstmal der Schock. Wohin?! Als wir das letzte mal hier waren, vor 2 Jahren, sah es hier noch ganz anders aus. Es gab keine 10 Gates, es gab nur zwei oder so. Na ja das richtige Gate entdeckt und in die Schlange eingereiht. Der Flug verlief wenig spektakulär und wir landeten um 16.15 in Cagliari. Schnell fanden wir unsere Taschen auf dem Gepäckband und wir machten uns auf die Suche nach unserer Autovermietung. Nach einem kleinen Gewaltmarsch in nachmittaglicher Sardinienhitze haben wir dann auch irgendwann unsere Autovermietung gefunden. „It’s striclty forbidden to drive unpaved roads“ …Ja nee is klar 😉

Dann begann der aufregende Teil. Autofahren auf Sardinien. Von Verkehrsregeln halten die Einwohner nicht besonders viel und so muss man auch im Überholverbot und bei max. 50 kmh damit rechnen, dass man mit 100 überholt wird. Einige Adrenalinschocks später erreichten wir unsere gewünschte Ecke. Bari Sardo sollte es sein. Leider gibt es hier in der Ecke einige Campingplätze und bis wir den von uns ausgesuchten fanden dauerte es etwas. Aber gegen 21 Uhr trafen wir dann endlich auf dem Campingplatz La Pineta ein und konnten auch noch einchecken. Im Dunkeln schnell das Zelt aufgebaut, kurz den Strand besucht, dort die herrliche Sicht in den Himmel genossen….Wir konnten den Polarstern leuchten und die Milchstraße sehen….und dann ging es hundemüde ab in die Schlafsäcke.

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