Archive for Juni, 2010

Das Fort Ulm (GC20002)

Gemeinsam mit Suse und Christian verbrachten wir das letzte Wochenende in Ulm, um Ulm und um Ulm herum 😉

Grund war das durch einige Ulmer Cacher und den Förderverein zum Erhalt der Burgfestung Ulm organisierte Megaevent. Bereits im Dezember 09 schickte Suse mit einen Link mit dem Listing des Events. Schnell war klar „Da mĂŒssen wir hin“. Marcel war direkt ĂŒberzeugt und widmete sich mit seiner LieblingsbeschĂ€ftigung…Er las alles zur Burgfestung in der Wiki durch.

Am Freitag ging es dann endlich los. Auf dem Weg nach Ulm natĂŒrlich noch einen kleinen Umweg eingelegt um die Toplistencaches in Bensheim mitzunehmen. Nachdem wir hiervon zwei gefunden hatten ging es erstmal zum Fußballgucken in ein Schnellrestaurant. Nachdem die erste Halbzeit so super verlief haben wir uns gedacht wir nutzen unsere kostbare Zeit doch lieber zum Cachen und so ging es zu den weiteren Caches der Topliste. Die PlĂ€tze 1 bis 5 sowie 9 der Top Ten sind damit abgehakt.

Ein wichtiger Grund fĂŒr diese schnelle Entscheidung an dem Event teilzunehmen war natĂŒrlich die Möglichkeit in einem der Forts der Burg zu nĂ€chtigen. Bereits durch einige Citos vorher wurden die Schlafgelegenheiten hergerichtet. Durch die riesige Anzahl der dort schlafenden Cacher kam es in fast jeden Schlafsaal zu irgendwelchen Störungen. Bei uns wurde die erste Nacht durch lautes Schnarchen und Besuchen von FledermĂ€usen begleitet. Die zweite Nacht war wesentlich ruhiger, oder man war einfach zu mĂŒde 😉

Leider gab es zum Event kaum Eventcaches bzw. diese wurden nicht bekannt gemacht. Nur von einem Team lagen Listings von Caches aus, die sie fĂŒr das Event ausgelegt haben. Im Nachinein stellte sich heraus, dass es noch weitere Caches gab. Eigentlich schade, wo es doch mittlerweile bei vielen einfach reichen wĂŒrde, wenn eine GPX-Datei zum Aufpielen auf die GerĂ€te vorhanden wĂ€re. Ziemlich gĂŒnstig und alle wĂŒrden sich freuen.

Besonders viel Spaß hatten wir wĂ€hrend des Citos. Es gab vier verschiedene Standorte fĂŒr die AufrĂ€umaktionen. Nachdem zwei extrem Citos herauskamen war schnell klar fĂŒr welches wir uns entschieden, schließlich brauchte man nur fĂŒr eines Helm, Blaumann und Handschuhe. So ging es fĂŒr uns am Sonntag in eine Bastion. Diese musste von Schlamm, Lehm, Beton und so allerhand anderem Kram befreit werden. Ein Mitglied des Fördervereins der Burgfestung kontrollierte zwischendurch das wir auch nicht so viel wegrĂ€umen. Heute,am Tag danach, spĂŒren wir die harte Arbeit, die wir verrichtet haben. Muskelkater im RĂŒcken und in den Armen. Aber die harte Arbeit wurde mit einem Punkt, FreigetrĂ€nken und Pizza vom Veranstalter belohnt. Was will man mehr?

Trotz des Regens hatten wir aber ein schönes Wochenende und konnten ein kleines JubilÀum feiern. In Ulm haben wir die 1500 voll bekommen.

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Urlaubsplanung

Nun kann die Urlaubsplanung fĂŒr 2010 kann beginnen, denn die Klausurtermine von Marcel stehen fest…

Leider macht uns die Uni einen dicken Strich durch unsere Planung. Eigentlich stand in diesem Jahr eine 5-7 tĂ€gige Kanutour in Mecklenburg an/auf/in (was auch immer) Mecklenburgischen Seenplatten auf dem Plan. Im Anschluss daran sollte es noch fĂŒr eine Woche nach Berlin gehen. Aber da wir nur wĂ€hrend der Sommerferien (August) Zeit haben ist diese Planung nun erstmal auf Eis gelegt. Da wird vermutlich der Teufel los sein und darauf haben wir keine Lust. Schade…

Eine andere Idee war eine Reise nach Andalusien (Spanien). Das Gebiet um El Chorro in der NĂ€he von Malaga sollte unser Ziel werden. Wandern, Geocachen und Klettersteig gehen wĂ€ren dort unsere BetĂ€tigungen. FlĂŒge sind auch nicht allzu teuer und ab Weeze buchbar. Doch leider herrschen dort im Sommer Temperaturen die „An den Vorhof der Hölle“ (Marcel) erinnern.

Korsika stand auch kurz zum GesprĂ€ch. Hier haben wir aber das gleiche Problem wie in Spanien…Viel zu warm im Juli.

Auch Island wĂŒrden wir gerne zum Wandern und Geocachen oder Trekking bereisen. Aber das sprengt leider unsere Urlaubskasse.

Jetzt mĂŒssen wir unsere Planungen nochmal von Neuem beginnen. Nur leider habe ich so viele Ideen, dass ich gar nicht weiß, wie und wo ich mit meiner Suche nach dem passenden Ziel starten soll…

Von Dampfrössern und Magnetschwebebahnen

Immer dann wenn es einen ĂŒberkommt das Notebook zu anderen Dingen zu gebrauchen als produktiv zu arbeiten geht die große Suche los. Mit der Grafikpower eines Mittelklasse-Taschenrechners ausgestattet werden selbst Ă€ltere Spiele zur Diaschau, so dass nicht einfach alles was rumliegt gespielt werden kann. So eingeschrĂ€nkt dĂŒrften Spieler mit Baujahr jenseits der 90er gar nicht fĂŒndig werden. Immerhin gilt bei so ziemlich allen Neuerscheinungen: Solange es grafisch ansprechend ist, muss man sich nicht mehr um Spielinhalte kĂŒmmern.

Hier ein Bild aus der Kanalisation

DSA: Schatten ĂŒber Riva

Menschen die noch Perlen wie DSA 3 Schatten ĂŒber Riva spielen durften und dabei die Worte grafisch ansprechend im Kopf hatten sehen die Spielewelt oft mit anderen Augen. Spielspass kommt bei ihnen vor allem durch den Inhalt oder die Spielmechanik auf.

Einer der Titel der nicht durch bombastische Grafik auf sich aufmerksam macht ist OpenTTD. TatsĂ€chlich hat sich grafisch nicht viel getan, seit 1994 Transport Tycoon auf den Markt kam. Allerdings ist es eines der wenigen Spiele die sich seit ihrem Erscheinen einer breiten Fanbase sicher sein können. So wurden bald die Grenzen des Spiels fĂŒr einige zu eng und man machte sich daran den original Code als Ausgangsbasis zu nehmen und OpenTTD zu entwickeln. Nach und nach wurde die Basis durch neu geschriebenen Code ersetzt und in diesem Jahr wurde mit dem endgĂŒltigen Ersetzen der originalen Grafikdateien durch selbst erstellte die Version 1.0 erreicht. PĂŒnktlich 16 Jahre nach erscheinen des Originalspiels.

Doch was ist so faszinierend an einem Spiel das Grafiken aus dem Windelalter der Computerspiele nutzt? Klare Antwort! Es gibt keine Konkurrenz.

Kohlebahnhof

Ein Screenshot aus der aktuellen OpenTTD Version

OpenTTD ist ein Transportspiel, dass sich tatsÀchlich auf den Transport von Waren und Menschen beschrÀnkt. Micromanagement und die immerwÀhrende Suche nach neuen, effizienteren Strecken haben auch mich schon seit Jahren in ihren Bann gezogen. So muss das sein.